Was prägte deinen Glauben? Der frühe Tod meines Vaters war einschneidend. Wir waren 7 Geschwister, der Jüngste erst 8. In jungen Jahren hatte ich oft Krach mit dem Herrgott, weil er so was zugelassen hat. Andererseits merkt man plötzlich, dass man vor nichts mehr Angst hat, man entwickelt ein blindes Vertrauen, der Vater war allgegenwärtig, was bis heute anhält!
Warum bist du Ministrantin? Weil es mir gefällt am Altar zu dienen, und was sonst noch geht bei den Mini’s. So haben wir zum Beispiel ein Muttertagsgeschenk gebastelt. Oder wir spielen in der Turnhal-le. Der Mini-Skitag hat mir auch sehr gut gefallen.
Was findest du gut an den MinistrantInnen (=Minis)? Dass ich mit Kolleginnen zusammen bin, dass ich in der Kirche nicht in den Bänken hocken muss; und die Minihocks, Anlässe, Ausflüge finde ich super!
Roswitha Spangenberg, Thüringen (D) und Barbara König, Häselgehr (A), getroffen in Beckenried: Zwei Frauen, die ihren persönlichen Glaubensweg unter die Füsse nahmen